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Pressestimmen

aus der "Rheinpfalz" vom 3.5.2028

Ehrungen beim Konzert

Quelle: Amtsblatt Kaiserslautern, 28. Januar 2016

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Die Rheinpfalz von 27.05.2014

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Bericht aus der RHEINPFALZ vom 16.12.2013:

Rheinpfalz vom  2013-12-16

Vielversprechende Zukunft

Bestechende Jugend beim Jubiläumskonzert des Kolpingblasorchesters Kaiserslautern in der Fruchthalle

VON REINER HENN

Das Konzert zum 100. Jubiläum des Kolpingblasorchesters Kaiserslautern zeigte am Samstag in der proppenvollen Fruchthalle das „Große Symphonische Blasorchester“ auf dem Zenit seiner  Schaffenskraft. Und präsentierte mit berechtigtem Stolz das vereinseigene Ausbildungssystem, das im Bereich des Laienmusizierwesens wie ein Leuchtturm wirkt.

Hohe künstlerische Qualität und ein zielstrebiges Ausbildungssystem – getragen von Idealisten und Enthusiasten – sind zwar tragende Säulen der Vereinsarbeit; zu würdigen sind aber mindestens genauso der prägende Gemeinschaftsgeist, der das Kolpingwerk im Allgemeinen und dieses Orchester im Besonderen auszeichnet: Das Hinzuziehen von verdienten früheren Dirigenten, die Einladung an den Enkel Bernd des Gründungsvaters
Fritz Schwalbach, all das war mehr als eine schöne Geste: Auch die Auflistung ehemaliger Musiker in der aufwändigen Jubiläumsbroschüre bestätigt diesen Eindruck einer Würdigung von Verdiensten.

Auf den großen festlichen Rahmen war das Hauptorchester bestens vorbereitet, hatte ein Programm zusammengestellt, das Brücken schlagen wollte zwischen den Arbeitsphasen unterschiedlicher Dirigenten. So wurden in der Gründungszeit des Orchesters Tanzbälle mit einer feierlichen Polonaise eröffnet. Durch das Arrangement der aufgeführten Polonaise durch Markus Rebehn schloss sich ein Kreis des Kolpinggedankens: Mit Rebehn bearbeitete ein Musiker das Werk Carl Maria Ziehrers, der im Stadtteil Erfenbach ebenfalls ein Kolpingblasorchester leitet.

Mit dem „Triumph-Marsch“ aus der Oper „Aida“ von Verdi hatte vor allem das tiefe Blech einen schweren konzertanten Brocken zu stemmen, ohne sich allerdings zu verheben. Es stellte sich auf Anhieb jenes gehobene Niveau ein, an das Dirigent Frank Wißmann sein Publikum gewöhnt hat. Klare, sichere musikalische Abläufe zeichneten auch die hohe Spiel- und Klangkultur des Orchesters aus, als die zeitgenössische Ouvertüre „Ross Roy“  von Jacob de Haan den Höhenflug fortsetzte. Auch die Pop-Ballade „Music“ von John Miles mit ihren Takt- und  Tempowechseln war eine große Herausforderung, die sicher bewältigt wurde, wenn auch der lyrische Teil mehr schwelgerische und rhapsodische Intensität vertragen könnte und der Teil im 7/4er Takt mehr Verve.

Aus musikpädagogischer Hinsicht und aus Gründen der Identifikation mit dem Verein war das Mitwirken der Bläserklasse folgerichtig. Zumal Dirigent Andreas Vicinus souverän über kleinere Verlegenheiten hinweghalf
und schließlich doch Edward Elgars Huldigungsmusik „Land of Hope and Glory“ gute Entwicklungsmöglichkeiten
zeigte.

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Die eigentliche Entdeckung des Abends war aber das Jugendorchester unter der Stabführung seiner beiden Dirigenten Andreas Vicinus und Richard Tebuckhorst. Leider waren dem blendend aufgelegten, hoch motivierten und sehr konzentrierten Nachwuchsorchester nur zwei Programmpunkte vergönnt: Es wuchs über sich hinaus und schlug mit dem Medley über Welthits von Michael Jackson ein neues Kapitel der Vereinschronik auf: vielversprechend für die Zukunft, beispielhaft in seinem Bereich für die Gegenwart und auf lange Sicht klug  aufgebaut in der Vergangenheit.

Wenn Jugendorchester so gut sind, haben die Hauptorchester ein beneidenswertes Problem: Sie werden herausgefordert und haben es schwer, die Nachrückenden auf Distanz zu halten. Dies gelang dem Symphonischen Blasorchester im zweiten Teil noch besser, als sich die Spannung merklich legte und einer zunehmenden Lockerheit wich. So glitten die Bläser bei dem Waltz aus der Jazz-Suite von Schostakovich locker, leicht und elegant über die melodischen Wogen. Auch beim Potpourri über Höhepunkte aus Webbers Musical "Phantom der Oper“ legten sich weiter Erwartungsdruck und Spannung, machten einer zunehmend farbigen und stringenten Ausdeutung Platz, die beseelter wirkte.

Nun folgte die große Stunde der ehemaligen Leiter: Raimund Mattern (1963 bis 1998) schlug mit dem Kolping-Marsch von Fritz Schwalbach die verbindende Brücke zum ersten Dirigenten. Jochen Lorenz (1998 bis 2001) konnte beim „Abba“ -Hit „Thank you for the Music“ zu gestalterischem Nachdruck anregen.


Schon vor dem Jubiläum in bestechender Form
34. Frühjahrskonzert des Kolpingblasorchesters Kaiserslautern – Durchweg solide Programmpunkte

Das 34. Frühjahrskonzert des Kolpingblasorchesters Kaiserslautern nahm am Samstag im Edith-Stein-Haus mit eindrucksvollen Leistungen aller das nahende Jubiläum schon vorweg: Jetzt, im 99. Jahr mit biblisch bedeutsamer Zahl, zeigte sich das große Symphonische Blasorchester schon auf dem Höhepunkt seiner anlaufenden Vorbereitungen. Man hörte durchweg solide ausgearbeitete, gediegene und zukunftsweisende Programmpunkte.

Konzeption eines aufwändigen, werbenden Programmheftes sowie musikalische Realisation anspruchsvoller Partituren zeugen von einem sehr regen, lebendigen und zeitgemäßen sowie zukunftsorientierten Vereinsleben: Daher nimmt die Jugendarbeit hier eine vorbildliche Bedeutung ein; sie ist wesentlicher, tragender und zudem mit eigenen pädagogischen Kräften autonomer Bestandteil der Vereinsarbeit. Klingende Kostproben dieser musikpädagogischen Aufwärtsentwicklung gaben die Kolpingbläserklasse bei einer Art „Band Opening“ mit dem Titel „School Spirit“ von William T. Purdy. Das Jugendorchester nahm dann bei dem Medley mit Erfolgstiteln der Rockgruppe „Rolling Stones“ durch die frische, lebendig pulsierende Gestaltungsweise für sich ein. Dabei ergänzten sich die beiden Dirigenten dieser Jugendarbeit, Andreas Vicinus und Frank Wißmann. Diesen kollegialen Geist spürte man.

Das Hauptorchester brachte eine gesunde Mischung aus konzertanten und unterhaltenden Programmpunkten zur Aufführung, bewegt sich auf solidem oberem Mittelstufen-Niveau und greift auch schon mal mutig nach den Sternen des Oberstufen-Repertoires. Da bleiben neben den eigentlichen Stärken, demonstriert bei der festlichen Millenium-Fanfare von Fred Allen, Verbesserungsmöglichkeiten nicht aus: so gehört bei der zweiten Suite von Gustav Holst, als die Tenorhörner den größeren Intervallsprüngen beim Konzertmarsch Tribut zollen mussten. Eine weitere konzertante Suite „Postcard from Singapore“ basierte auf überlieferten Volks- und Kinderliedern, die Philip Sparke kunstvoll bearbeitet hat. Das bestens disponierte Orchester folgte akribisch den Anweisungen von Partitur und Dirigent, lediglich die intonatorische Abstimmung zwischen Klarinetten und Querflöten wäre noch zu verbessern.

Gut im Nerv getroffen von ungarischem Kolorit und Volkston war die ungarische Rhapsodie von Alfred Bösendorfer. Auch deswegen, weil die Hörner hier mit schönen Kantilenen aufwarteten, sicherer in der Tongebung wirkten und Wißmanns Stil der klanglichen und spielerischen Akkuratesse sich bewährte. Allerdings könnte das reizvolle Werk mehr Feuer, Temperament und Temposteigerungen vertragen.

Solostellen sind bei Liebhaberorchestern oft ein Problem; manche wählen ein mehrfaches Besetzen zur Absicherung. Diese Grundsatzfrage stellte man sich bei der Filmmusik zu „Der Pate“, auch zeigte sich, dass bei diesem Programmpunkt noch weitere Detailarbeit zu leisten ist. Der trotz unklarer Triolen zu Beginn dennoch gut getroffene Saint Louis Blues March leitete über zu Medleys im Modern Sound.

Den wohl spektakulärsten Erfolg des Abends feierte die vierköpfige Schlagzeug Gruppe: Der Schlagzeug-Lehrer Rico Nielin hat mit seiner eigenen Komposition „Bodypercussion“ gezeigt, dass auch der menschliche Körper ein percussives Instrument sein kann: Im gemeinsamen, in perfekter Synchronisation dokumentierten Klatschen, Klopfen, Trippeln und Stampfen ergab sich ein polyrhythmisches Geflecht, das restlos begeisterte. Mehr davon!

Rheinpfalz vom 14.12.2010

Stimmzauber und Klangmagie

Das Kolpingblasorchester Kaiserslautern in der Marienkirche

VON WALTER FALK

 

Mit Werken von Schubert, Bach und Gabrielli untermauerte das Kolpingblasorchester Kaiserslautern am Sonntag beim Adventskonzert in der bis auf den letzten Platz besetzten Marienkirche seinen hohen Standard und seine Beliebtheit.

Souverän verstand es der musikalische Leiter Frank Wißmann, den Geist der Musik aufleben zu lassen und Eigenarten herauszuarbeiten. So entfaltete sich den Zuhörern ein wirkungsvolles und thematisch  durchdachtes Konzert.

Von Anfang an setzte er auf Stimmungszauber und Klangmagie. So entfaltete das 50-köpfige Orchester schon bei den Eröffnungsfanfaren von Gottfried Hummel und dem Choral „Süßer die Glocken nie klingen“ farbliche Kontraste, eine beachtliche Flexibilität, weich agierende Holzbläser sowie sattes und zugleich festliches Blech. So wie die Formation Schuberts „Forelle“ intonierte,  muss sich der Fisch im Wasser pudelwohl fühlen, so wendig zeigte sich das Orchester. Im Mittelpunkt des Konzerts stand „Die Winterrose“ von Kurt Gäble, ein Liederzyklus mit bekannten deutschen  Weihnachtsliedern, den Anja Kronenberger mit besinnlichen Texten ergänzte.

Dabei bestachen die Musiker mit einer Dynamik, die sich zwischen einem bezaubernden Pianissimo Instrumenten-Orkan  bewegte. Stimmungsvoll und feierlich intonierten sie „Es ist ein Ros‘ entsprungen“, äußerst einfühlsam „Maria durch den Dornwald ging“. Beste Synchronisation auch in Gabriellis „Ricercar del duodecimo tuono“. Besonders hervor stachen dabei die extrem hohen, makellosen Trompeten und die warmen Hörner.

Ein bombastisches Klangfarbengemälde lieferte die Formation mit dem zeitgenössischen „Pastoral Pictures“ von Roland Kernen. Bestechend waren die rhythmische Prägnanz und die unmittelbare  Sinnlichkeit. Wißmann ließ die Musik atmen und fließen, und das geschmeidige Orchester tat das Seine dazu, um diese Qualität abzurunden. Swingend, leicht und locker spielte es auch den „Christmas Swing“ von Dizzy Stratford. Nur Bachs Choral „Jesu meine Freude“ aus der Kantate Nr. 147 geriet recht breiig und verschwommen. Ein triumphierendes Finale gab es jedoch dann mit „Christmas Winds“ von Douglas E. Wagner.
Neben dem großen Sinfonischen Orchester erhielt der Nachwuchs des Kolpingvereins großen Beifall. Sauber und makellos intonierte die Bläserklasse unter Andreas Vicinius das „Winterfestival“ von Jan de Haan sowie „Joyful and Triumphant“ von John Francis Wade. Das Jugendorchester mit Vicinius und Wißmann am Dirigentenpult gefiel bei „Les Lunes de Cuzco“ von Kumiko Tanaka und „Mambo Spain“ von  Dominique Morest mit temperamentvollem Spiel. Bei dieser begeisterten Jugend braucht sich die Kolpingfamilie um ihren musikalischen Nachwuchs keine Sorgen zu machen.

Aus DIE RHEINPFALZ vom 19. Dezember 2007:

Kaiserslauterer Kolpingbläser mit Jubiläumskonzert in der Marienkirche

Es müssen nicht immer nur die Klassiker sein. So schön die vertraulichen Weihnachtslieder auch sind - hin und wieder ein paar moderne Töne tun immer gut. Erst recht, wenn sie eine jung gebliebene Formation wie das Kolpingblasorchester Kaiserslautern zu ihrem 95. Jubiläum intoniert. Zum Abschluss der Feierlichkeiten gestaltete das Ensemble am Sonntag in der Marienkirche ein abwechslungsreiches Weihnachtskonzert im gekonnten Wechsel zwischen würdevoller Klassik und vitaler Moderne.

Aus DIE RHEINPFALZ vom 8. Mai 2007:

Jubiläumskonzert

Das 95-jährige Bestehen des Kolpingblasorchesters Kaiserslautern, das 1912 als Musikkapelle des damaligen katholischen "Gesellenvereins" gegründet wurde, ist eigentlich zahlenmäßig vordergründig keine runde Sache. Für einen denkwürdigen Meilenstein einer kulturgeschichtlichen Entwicklung mit allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Höhen und Tiefen, durch (fast) ein Jahrhundert, sorgten dennoch 40 Musiker beim Jubiläumskonzert am Samstag im Edith-Stein-Haus.

DIE RHEINPFALZ vom 30.04.08

Frühlingskonzert der Lauterer Kolping-Bläser

Wollte man für das traditionelle Frühjahrskonzert des Kolpingblasorchesters Kaiserslautern im Edith-Stein-Haus eine Maxime, eine programmatische Leitidee finden, so könnte sie lauten: stilistische (Welt)-Offenheit, musikalische Vielseitigkeit und menschliche Herzlichkeit im harmonischen Miteinander der Generationen und Professionen. Dies kam in der überlegten Programmgestaltung und auch im reibungslosen Konzertablauf zwingend zum Ausdruck.

Das Frühjahrskonzert bewies aber auch, dass die Verantwortlichen dieses Blasorchesters die Zeichen der Zeit erkannt haben und einen besonderen Akzent auf eine vorbildlich, erfolgreiche Jugendarbeit setzen: so begann man vor einem Jahr das an allgemeinbildenden Schulen erprobte Modell der sogenannten Bläserklasse oder des Klassenmusizierens auf das Kolpingblasorchester zu übertragen. Parallel zur eigenen Kolping-Musikschule wollte man eine zweite, tragende Säule der Jugendarbeit errichten. Das klangliche Resultat dieser intensiven beispielhaften Bemühungen konnte sich an diesem Abend sehen und hören lassen.

Aus DIE RHEINPFALZ vom 16.12.08:

Adventskonzert des „Kolpingblasorchesters“ in der Marienkirche

Adventskonzerte gibt es in diesen Tagen viele. Aber nicht alle haben außer reinen Weih-nachtsliedern auch andere, gemäß der Jahreszeit nichtsdestoweniger besinnlich und nachdenklich stimmende Lieder im Programm. Beim traditionellen Adventskonzert des „Kolpingblasorchesters Kaiserslautern“ in der voll besetzten Marienkirche – das zugleich auch das Jahresabschlusskonzert war – zeigten die Vortragenden ihre Fähigkeiten in einem breiten interpretatorischen und stilistischen Spektrum.

Termine

großes Orchester:
Volkstrauertag
So, 18. Nov 2018 11:00
Ehrenfriedhof

Ohne Uniform aber angemessene Kleidung. Anschließend Imbiss und Umtrunk.


großes Orchester:
Totensonntag
So, 25. Nov 2018 11:00
FCK Ehrenmal

Ohne Uniform aber angemessene Kleidung.


großes Orchester:
Generalprobe Adventskonzert großes Orchester
Fr, 14. Dez 2018 18:30
Marienkirche Kaiserslautern
Blserklasse:
Generalprobe Adventskonzert Blserklasse
Sa, 15. Dez 2018 11:00
Marienkirche Kaiserslautern
Jugendorchester:
Generalprobe Adventskonzert Jugendorchester
Sa, 15. Dez 2018 12:00
Marienkirche Kaiserslautern
großes Orchester, Jugendorchester, Blserklasse:
Adventskonzert
So, 16. Dez 2018 17:00
Marienkirche Kaiserslautern

Treff zum Aufbau und Einspiel um 15 Uhr.



Anschließend Adventsfeier im Pfarrheim St. Maria. Bitte vorher anmelden!


großes Orchester, Jugendorchester:
Weihnachtsmarkt
Fr, 21. Dez 2018 18:00
Bühne am Schillerplatz

Ohne Uniform. Notenständer und Handschuhe nicht vergessen! Heute keine Probe.


großes Orchester:
Heiligabend, Christmette
Mo, 24. Dez 2018 22:00
Marienkirche Kaiserslautern

Treff um 21.40 Uhr Seitenschiff unten, ohne Uniform.


großes Orchester:
Prunksitzung Kolpingfamilie KL
So, 20. Jan 2019 15:11

In Faschingskleidung.


großes Orchester:
Mitgliederversammlung 2019
Fr, 08. Feb 2019 19:30
Probenraum St. Konrad, KL

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